26 Neue wollen den Jagdschein

Kassel. 26 neue Jungjäger haben sich bei den Hessenjägern zum neuen Jagdscheinkurs angemeldet. Sie kamen am Montagabend, den 6. Juni 2016, zum Empfang auf Schießstand der Hessenjäger im Habichtswald. Jagdhornsignale des Jagdhornbläsercorps Kassel gab es zum Empfang.
Anschließend stellte Jagdausbilder Wolfgang Schmidt, Revierförster in Kassel, die Themengebiete der Jägerausbildung vor und die Hürden, die die Jagdscheininteressenten zu nehmen hätten. Neben dem Interesse an der Jagd und der Natur stellte Schmidt besonders das Lernengagement und die Ausdauer heraus, die die Absolventen mitbringen müssten. Immerhin gelte es, fast ein ganzes Jahr lang einen gewichtigen Teil der Freizeit mit der Jagdausbildung zu verbringen.
Auf vielfältige Möglichkeiten, sich im Jagdverein zu engagieren, wies Vereinsvorsitzender Herbert Bachmann bei der Veranstaltung hin. Für Ehrenamtliche biete der Verein vielfältige Betätigungsmöglichkeiten. Lernort Natur gebe Einsatzwilligen Gelegenheit, Kindern und Jugendlichen die Pflanzen- und Tierwelt nahezubringen. Darüber hinaus lade das Jagdhornbläsercorps zum jagdlichen musizieren ein. Auf dem Schießstand sei dagegen praktisches Engagement bei der Wartung und Pflege der Schießanlage gefragt. Und Jagdscheininhaber könnten sich an der Schießaufsicht beteiligen.
Einige frisch gebackene Jungjägerinnen und –jäger berichteten den Neulingen über ihre Erlebnisse bei dem Jagdscheinkurs-Lehrgang bei den Hessenjägern und stellten sich ihren Fragen. Zum Abschluss besichtigten sie die Schießanlage und nahmen erste Informationen der Schießausbilder entgegen.

(beb)

Vereinsvorsitzender Herbert Bachmann erklärt den Jungjägern vielfältige Möglichkeiten des Engagements im Jagdverein. (Foto: beb)

Vereinsvorsitzender Herbert Bachmann erklärt den Jungjägern vielfältige Möglichkeiten des Engagements im Jagdverein.            (Foto: beb)