Über 30 interessierte Jungjäger konnte der 1. Vorsitzende des JV Hessenjäger Kassel, Herbert Bachmann, am 6. Juni 2017 zum Auftakt des neuen Lehrgangs auf dem Schießstand am Silbersee begrüßen. Er ging in seiner Ansprache u. a. auf die besondere Verantwortung ein, welche die Jäger nach der erfolgreichen Ausbildung für sich und andere Personen, besonders durch die Benutzung von Schusswaffen, übernehmen. Das waidgerechte Handeln, nicht die Menge der Beute, mache einen guten Jäger aus. Gerade in einer Zeit, wo die Jagd von einigen Gruppen in einer ideologischen Verblendung als nicht zeitgemäß dargestellt wird, ist es besonders wichtig, durch eine gute und fundierte Ausbildung sachlich und fachlich als staatlich geprüfte Naturschützer aufzutreten. Die Jägerinnen und Jäger stellen die einzige Gruppe innerhalb der anerkannten Naturschutzverbände dar, deren Mitglieder sich einer staatlichen Prüfung stellen und diese auch bestehen müssen.

Der langjährige Ausbilder der Hessenjäger, Förster Wolfgang Schmidt, ging in seiner Rede auf den nicht leichten Weg zur Erlangung des Jagdscheins ein. Vor den Anwärtern liege ein Jahr des Lernens und zeitlicher Einschränkungen innerhalb der Freizeit. Wer aber mit Lust und der nötigen Bereitschaft zum Lernen an die Ausbildung gehe, werde die Prüfung bestehen.

Die Jagdhornbläser unter Jörg Schillbach umrahmten die Begrüßung mit mehreren Stücken aus ihrem umfangreichen Repertoir.