Empörung über Jagdzeiten auf Waschbären

Beizjagd mit Greifvögeln stellt hier im Bild Volker Dippel vom Vorstand der Hessenjäger Kassel zur Schau.

Beizjagd mit Greifvögeln stellt hier im Bild Volker Dippel vom Vorstand der Hessenjäger Kassel zur Schau.

Kassel. Informationen rund um die Jagd suchten hunderte von Besuchern während der Frühjahrsaustellung am Stand der Arbeitsgemeinschaft Nordhessischer Jagdvereine. So war am Samstag, den 5. März, vor allem wieder die Waschbärenhauptstadt Europas – Kassel – das Thema Nummer eins. Für besondere Empörung sorgte die Initiative der schwarz-grünen Landesregierung, die Jagdzeiten bei Waschbären und Füchse nun drastisch einzuschränken. Warum sich diese Raubwildarten weiter ausbreiten sollen, bleibt Regierungsgeheimnis. Die Jäger konnten den vielen Interessierten keine Erklärung geben. Die Bürger sind mit der Waschbärenplage und Füchsen in Stadtrandlagen nun noch mehr sich selbst überlassen. Frank Beckers Prospekthefte über Waschbärenschutz erlebten eine Nachfrage wie frische Brötchen. Andere Themen waren natürlich: Wo kann man den Jagdschein machen und das Identifizieren vieler präparierter Wildtiere und Vogelarten am Ausstellungswagen von Lernort Natur. Der Arbeitsgemeinschaft, die zur Messe Vereinsvertreter entsendet, gehören folgende Vereine an: Kasseler Jägerschaft Hubertus, Hessenjäger Kassel, Kreisjagdverein Hofgeismar, Kreisjagdverein Wolfhagen, Kreisjagdverein Fritzlar-Homberg, Jägervereinigung Rotenburg, Jagdverein Hubertus Witzenhausen, Jagdschutzverein Edertal, Kreisjagdverein Melsungen.

(beb)

BU-Beratung

Besucher fragen, Jäger antworten: Andreas Dinges vom Jagdverein Hofgeismar informiert hier am Stand der Nordhessischen Jagdvereine.            (Foto: beb)