Blatter lässt grüßen – ein Kommentar des Vorstands zur HNA-Berichterstattung

Ab in die kriminelle Mafia-Ecke mit dem Vorstand der Hessenjäger, so empfinden wir Vorstandsmitglieder das Motto der aktuellen Berichterstattung der HNA. Wir, allesamt unbescholtene Bürger, sind in anspruchsvollen Positionen in Staat und Wirtschaft durchs Berufsleben gegangen. Niemand von uns hat nötig, sich Vereinsvermögen anzueignen. Im Gegenteil: Wir stiften dem Verein im Umfang von zwei höher dotierten Vollzeitstellen unsere Arbeitskraft – und das völlig kostenlos. Eine große Zufriedenheit mit Dienstleistungen des Jagdvereins, die auch Vereinskritiker gerne für sich in Anspruch nehmen, ist das Ergebnis.

Ein Honigtopf für die negative Berichterstattung der HNA-Redakteurin Ulrike Pflüger-Scherb war die Reiberei um die Vereinsausschlüsse von Jonas Bender und Uwe Friebertshäuser. Die abschließende Mitgliederentscheidung hat unserer Forderung nach rechtstreuem Verhalten in Vereinsfunktionen Nachdruck verliehen und die Entlastung der beiden für ihre frühere Vorstandstätigkeit ausdrücklich abgelehnt.

Wir haben keinem der beiden je einen Diebstahlsvorwurf gemacht, was die Tagespresse uns unentwegt gebetsmühlenartig unterstellt. Vielmehr sind wir Jonas Benders haltloser Nachrede ausgesetzt gewesen, die Vorsitzenden würden Diebe mit Taschen voller Vereinsgelder in vier- bis fünfstelliger Größenordnung sein. Aus mangelhafter journalistischer Sorgfaltspflicht hat Pflüger-Scherb dies ungeprüft zu unserem Schaden an die Leserschaft weitergereicht. Das Perfide daran: Allein die sorglose Veröffentlichung dieser haltlosen Unterstellung hat die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ursächlich auf den Plan gerufen. Nun bringt die Redakteurin dies immer wieder als Diffamierungsgeschütz gegen die Vorsitzenden in Stellung. Die Unschuldsvermutung und die Ermittlungen gegen Bender unterschlägt sie aufgrund ihres Vorverurteilungsinteresses. Infamer geht Berichterstattung einfach nicht.

Mehr noch – gerne bedient sich die HNA-Redakteurin unüberprüfbarer Quellen in Form namenloser Personen, um Stimmungen gegen den Vereinsvorstand zu schüren. „,Das ist wie bei Sepp Blatter…‘, sagt ein Jäger. Verschiedene Mitglieder berichten der HNA…, …sagt ein langjähriges Mitglied, … hatte es […] auch die Meinung gegeben…“ Informantenschutz heißt das Zauberwort von Frau Pflüger-Scherb, ihre offenkundige Rufmordkampagne mit Dunkelmännern zu tarnen.

Wie lernt sie bloß so viele Jäger kennen? Vielleicht über Ihren Mann, der Jäger ist? Oder Freunde aus unserem Verein, die gerne herummäkeln? Dass Gefühlslagen einer solchen privaten Allianz stetig neuen Stoff für die öffentliche Berichterstattung der HNA liefern, wollen wir uns überhaupt nicht vorstellen! Das käme ja einem Etikettenschwindel gleich – Zeitungsberichte mit persönlichen Ambitionen, eingewickelt in das HNA-Emblem!

Bisher erreichbare Unterzeichner:

Herbert Bachmann, 1. Vorsitzender

Wolfgang Deutscher, 2. Vorsitzender

Volker Dippel, Schatzmeister

Dr. Klaus Bebendorf, Pressereferent

Helmut Arend, Beirat

Frank Becker, Beirat

Dietmar Hahn, Beirat