Wildfleisch liegt voll im Trend – Einfach, lecker und gesund!

Von diesem Schmaus träumten schon Asterix und Obelix: saftiges Wildschweinsteak vom Holzkohlegrill. Immer mehr Menschen entdecken den wilden Naturgeschmack für sich.Der Deutsche Jagdschutz-Verband (DJV) empfiehlt gesundes Wildbret vom Jäger als besonderen Genuss: Es hat das ganze Jahr über Saison und lässt sich ebenso zubereiten wie anderes Fleisch.

Die heimischen Wildtiere ernähren sich vom Besten was die Natur bietet. Das spiegelt sich laut DJV natürlich in der Fleischqualität wider. Die Ernährungsexperten bestätigen das: Wildbret ist ausgesprochen cholesterin- und fettarm, dafür reich an Vitamin B. Zudem enthält es wichtige Mineralstoffe wie Eisen, Zink und Selen. 100 g Rehfleisch z.b. enthalten 105-120 kcal; 100 g Rindfleisch enthalten etwa doppelt so viel. Negative Einflüsse durch Haltungs- oder Schlachtstress findet man bei wildlebenden Tieren nicht. Nicht nur deshalb ist das Wildfleisch unter Feinschmeckern und Bio-Fans so beliebt.

Ganz bequem lässt sich Wildbret zu leckeren Steaks oder Rippchen auf dem Grill, in der Pfanne oder als Braten im Backofen zubereiten. Längst vorbei sind die Zeiten aufwendigen Beizens. Heutzutage mariniert man das gute Stück Fleisch allenfalls in Olivenöl mit etwas Zitronensaft, Honig, frischen Kräutern und Gewürzen. Wer seine Gäste mit wildwürzigem Gaumenschmaus verwöhnen will, dem sei ein Spießbraten vom Wildschwein oder ein rosa gebratener Rehrücken empfohlen.

Rund 20.000 Tonnen heimisches Wild von Reh, Rotwild und Wildschwein haben die Deutschen zwischen April 2007 und März 2008 verzehrt. Wildbretlieferant Nummer eins ist das Rehwild mit rund 9.200 Tonnen.

Wildbret kauft man bei der örtlichen Jägerschaft, Forstämtern, gut sortierten Metzgereien und Frischfleischtheken. Bei Produkten aus dem Supermarkt ist der Herkunftsnachweis entscheidend: Denn häufig wird Wild aus Osteuropa oder Neuseeland angeboten, das aus landwirtschaftlicher Gatterhaltung stammt.

Wildbret (Wildfleisch) bereichert jeden Speiseplan. Auch als Nichtjäger sollte man keine Angst vor der Zubereitung dieses delikaten Fleisches haben. Die örtlichen Jagdausübungsberechtigten sowie der Wildladen im Habichtswald verkaufen Wildbret und geben Ihnen gern Tipps und Rezepte zur Zubreitung.

Folgende Wildarten werden frisch oder vakuumiert und gefrostet angeboten:

  • Wildschwein: mit Schwarte oder bratfertig zubereitet, Wildschweinbratwurst.
  • Rotwild: bratfertig zubereitet,
  • Rehwild: in der Decke (ab 01.05.) oder bratfertig zubereitet (Gulasch, Steaks, Rollbraten, Filet)

 

Waldladen Habichtswald

Forstamt Wolfhagen
Ehlener Str. 31
34131 Kassel-Wilhelmshöhe
Tel.: 0561 – 31 02 339 oder 0561 – 31 24 50
E-Mail: Wolfgang.Schmidt@forst.hessen.de

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Öffnungszeiten:
Di. 15:00 bis 17:00 Uhr
Fr. 14:00 bis 17:00 Uhr (Okt. – Dez.)
Sa. 9:00 bis 14:00 Uhr (Nov. – Dez.)

Bratfertige Stücke, frisch und tiefgefroren vom Reh, Wildschwein, Rotwild und Damwild.

Das Forstamt befindet sich direkt neben bzw. gegenüber vom Golfclub Kassel-Wilhelmshöhe.

 

Wildladen Peter Prestor

Peter Prestor
Heckershäuser Str. 2
34246 Vellmar
Tel.: 0561 – 82 08 274

(Hier klicken um den Standort auf Googlemaps anzuzeigen)

Öffnungszeiten:
Donnerstag von 17.00 bis 20.00 Uhr und im November und Dezember Samstag von 11.00 bis 14.00 Uhr.

 

Private Anbieter

Prof. Dr. Gerd Goeckenjan, Tel.: 0561 – 98 85 655

Wolfgang Deutscher, Tel.: 05609 – 80 37 86

Peter Prestor, Tel.: 05673 – 62 57

Wolfgang Richter, Tel.: 05601 – 2493   oder   0171 6109960